Marc Richter  
         
   
Alba-Trüffel (Tuber Magnatum Pico)

Sie wird auch Piemont-Trüffel genannt und ist die in Italien am meisten geschätzte Trüffelart.

Ihr Äußeres ist glatt und von gelb-grüner bis ocker-gelber Färbung. Das Innere ist von fester Konsistenz und von grau-gelblicher über grau-grüner bis zu brauner Farbe und von heller oder weißer Maserung durchzogen. Ihr Geschmack erinnert an eine Mischung aus Knoblauch, Schalotten und Käse.

In der italienischen Küche wird sie verwendet, um Nudel- oder Reisgerichten eine extravagante Note zu geben. Sie wird in rohem Zustand fein gehobelt oder geraspelt. Weil sie durch Erhitzen ihren Geschmack verliert, hat es wenig Sinn, sie durch Konservierung haltbar zu machen.

In der französischen Küche findet die weiße Piemont-Trüffel wenig Beachtung, da die Périgord-Trüffel eine weitaus höhere Popularität genießt.

 

Eigenschaft Beschreibung
Aussehen: Fruchtkörper 3 - 8 cm breit, immer hellfarbig, weißlich-gelblich, hell beigefarben, ockergelblich, manchmal grünlich scheinend.
Form rund oder unregelmäßig, mit Spalten und Fraßstellen. Rinde glatt oder stellenweise feinschorfig. Inneres weißlich, dann etwas fleischrötlich, mit weißer Aderung.
Geruch: Sehr aromatisch. Nach Knoblauch oder Bärlauch, Schalotten oder Käse.
Geschmack: Knoblauch, Bärlauch bzw. Käse. Verwendung vorwiegend frisch, da der Geschmack und der Geruch beim Erhitzen verschwinden.
Sporen: Kurzelliptisch, sehr weitmaschig netzig-gratig 25-50 x 20-40 µm (Abb.).
Vorkommen: Italien und Kroatien
Ernte: Oktober bis Ende Dezember
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